Herstellung und Inhaltsstoffe von Sildenafil 

Die Entstehung und die Inhaltsstoffe von Sildenafil

Sildenafil ist vielen Menschen grundsätzlich eher unter dem Namen Viagra oder anderer Generika bekannt. So denken dabei die meisten Menschen ausschließlich an ein Potenzmittel und vergessen dabei, dass es durchaus auch andere Bereiche gibt, in denen Sildenafil eingesetzt werden kann. Dazu gehören zum Beispiel die Behandlungen von pulmonalen idiopathischen arteriellen Hypertonien. Natürlich ist aber die Wirkung bezogen auf die Potenz eines Mannes ein wichtiger Faktor des Sildenafil. Unzählige Männer konnten sich seit der Erfindung des Wirkstoffs in sexueller Hinsicht helfen und behandeln lassen. Ungeachtet dessen, ist den meisten Menschen nicht klar, woher Sildenafil eigentlich kommt, welche organische Synthese vorausging, wie es hergestellt oder gewonnen wird und welche Inhaltsstoffe in Sildenafil tatsächlich enthalten sind. Dass Sildenafil und seine besondere Wirkung durch eine zufällige Entdeckung einer Nebenwirkung erfunden wurde, gehört zu den skurrilen Geschichten der Pharma Industrie und der Chemie. Im Folgenden wird also näher auf die Thematik der Entstehung und die der Inhaltsstoffe eingegangen. Dabei wird auch darauf eingegangen, für was Sildenafil ursprünglich eigentlich gedacht war und wie es dennoch zu einem der wichtigsten Potenzmittel wurde. Damit soll ein Bewusstsein und ein grundsätzliches Wissen über das bemerkenswerte Arzneimittel Sildenafil und andere entsprechende Themen geschaffen werden.

Die Herstellung von Sildenafil

Sildenafil PillenSildenafil oder eben zum Beispiel auch Viagra wird häufig in eine Schublade der Chemie gesteckt. Wer beim Thema Krankenversicherung an hohe Beiträge denkt, der denkt bei Viagra an Impotenz. Potenzmittel und die Behandlung von Impotenz wird meistens mit Sildenafil in Verbindung gebracht. Dabei ist meist völlig unklar, was das Mittel Sildenafil eigentlich ist und welche organische Synthese bzw. welches Verfahren vorausging. Die meisten Menschen wissen nur, dass es sich dabei um ein verschreibungspflichtiges Medikament handelt. Dabei lohnt sich ein Blick hinter das Arzneimittel und hinter die Chemie. Dieses hat nämlich eine Menge äußerst interessanter Geschichten vorzuweisen. Um die Entstehung des Mittels Sildenafil zu verstehen, muss man sich den geschichtlichen Hintergrund zu Gemüte führen. Vor ungefähr zwanzig Jahren waren Forscher auf der Suche nach einem Herzmedikament, welches man zum Beispiel zur Behandlung von Angina Pectoris einsetzen konnte. Während des Herstellungs- und Forschungsverfahrens wurde man fündig und das Mittel Sildenafil wurde an vielen Probanden und Mitgliedern der Studien ausgetestet und man stellte nach und nach fest, dass die positive Wirkung des Arzneimittels auf Herzkrankheiten nicht ausreichend war, um daraus ein geeignetes Mittel oder eben Tabletten auf den Markt zu bringen. Der Wirkstoff wurde zu schnell wieder abgebaut, so dass eine nötige Wirkweise nicht gewährleistet werden konnte. Anstatt dessen wurden die Forscher aber auf bestimmte Nebenwirkungen aufmerksam, die bei vielen männlichen Versuchsteilnehmern während des Verfahrens vermehrt auftraten. So berichteten viele Probanden und Patienten davon, dass sie während der Testphase immer häufiger sexuelle Erektionen verspürten. Was zu Beginn noch nicht weiter ernst genommen wurde, wurde später als eine der größten Entdeckungen der Pharma-Industrie bezeichnet. Der amerikanische Unternehmer Pfizer reagierte als erster darauf und erkannte das Potenzial des Mittels. Er meldete ein Patent an. Zwar konnte das Ziel nicht erreicht werden, Sildenafil als Herzmedikament zu benutzen. Die Wirkungen auf die Potenz des Mannes bzw. auf die entsprechende Dysfunktion aber bedeuteten einen immens großen und wichtigen Markt, auf dem Sildenafil fortan eingesetzt werden konnte. Sildenafil entpuppte sich also als das bemerkenswerte Mittel, das zur Behandlung von erektilen Dysfunktionen bei Patienten bzw. Männern angewendet werden konnte. Menschen mit Erektionsstörungen hatten also von nun an eine Möglichkeit, ihre sexuellen Probleme zu behandeln bzw. ein Hilfe, um ihr Sexualleben wieder in Gang zu bringen. Vorausgesetzt dieses war zuvor durch Dysfunktion gestört. Alleine deshalb war das Patent ein Meilenstein in der Geschichte der Behandlung von Erektionsstörungen. Seit dem Jahre 2006 wird Sildenafil auch zur Behandlung von idiopatischer pulmonal-arterieller Hypertonie angeboten. Dafür ist es gewöhnlich unter dem Namen Revatio zu finden. Man sieht also, das Sildenafil keineswegs als reines Potenzmittel bezeichnet werden kann. Es ist ganz grundsätzlich und unabhängig von der potenzfördernden Wirkung für Gefäß Dilatationen förderlich.

Die Herstellung von Sildenafil bzw. des Zitrats kann man sich zum Beispiel so vorstellen: In einem bestimmten chemischen Kolben wird Benzolsulfonylchlorid-3-(4,7-dihydro-1-methyl-7-oxo-3-propyl-1H-pyrazolo(4,3-d)pyrimidin-5-yl)-4-ethoxy (5 g, 12,3 mmol) mit Aceton vermischt. Das Ganze findet bei normaler Raumtemperatur statt. Anschließend wird wässriges NaOH 47% hinzugeführt. Ebenfalls wird dann N-Methylpiperazin dazu gegeben. Nach dem die ganze Mischung eine gewisse Zeit lang verrührt wurde, wird diese kühl gestellt und eine Filtration vorgenommen. Nach einigen weiteren Trocknungsschritten, wird dann letztendlich hochprozentiges Sildenafil gewonnen.

Inhaltsstoffe von Sildenafil

Die unterschiedlichen Präparate, wie zum Beispiel Tabletten bzw. Filmtabletten, enthalten als Hauptwirkstoff Sildenafil. Darüber hinaus gibt es unterschiedliche Stoffe, die ebenfalls in den Medikamenten enthalten sind. Es befindet sich darin zum Beispiel je nach Einsatz Cellulose, Hyprolose, Talkum, Muscovit, Triglyceride, Titandioxid, Maltodextrin, Hypromellose, Glucose-Monohydrat oder Aluminiumsalze. Je nach Darreichungsform, Menge, Einsatz und Präparat, kann es natürlich unterschiedliche Inhaltsstoffe geben, die von den aufgelisteten abweichen.

Wie setzt sich Sildenafil zusammen?

Vielen Menschen ist Sildenafil unter dem Namen Viagra oder dem anderer Generika bekannt. Auch Revatio ist ein Mittel, welches Sildenafil enthält. Die chemische Zusammensetzung wird in diesen zusammenhängend selten erwähnt. Die Summenformel von Sildenafil lautet C22H30N6O4S. Weitere mögliche Namen für Sildenafil sind zum Beispiel 1-{[3-(1-Methyl-7-oxo-3-propyl-6,7-dihydro-1H-pyrazolo[4,3-d]pyrimidin-5-yl)-4-ethoxyphenyl]sulfonyl}-4-methylpiperazin.

Sildenafil ist ein Zitrat, welches bis zu einem bestimmten Grad in Wasser löslich ist. Um eine Erektion zu ermöglichen, sorgt im Normalfall der Körper dafür, dass Stickstoffoxid im Schwellkörper freigesetzt werden kann. Sildenafil unterstützt diesen Vorgang, indem es Phosphodiesterase Typ 5 inhibiert. Dadurch kann dann mehr Einfließen von Blut in den Schwellkörper ermöglicht werden. Ohne eine grundsätzliche sexuelle Erregung kann allerdings Sildenafil auch keine Wirkung erzielen. Sildenafil wirkt also nicht als Heilmittel und verursacht eine sexuelle Erektion. Viel mehr unterstützt das Mittel den Vorgang als sogenanntes Mitglied eines komplexen Vorgangs. Es hilf dabei, eine Erektion in gewünschtem Maße zu bekommen und es ist vor allem dafür wichtig, diese in gefordertem Maße aufrecht zu erhalten. So gesehen ist die Wirkungsweise symptomatisch zu betrachten. Sildenafil kann als potenzfördernder Hemmer von cGMP-spezifischen Phosphodiesterase des Typs 5 bezeichnet werden. Es mindert den Abbau Prozess von cGMP. Das soll dazu führen, dass eine gewöhnliche sexuelle Stimulation zu einer verbesserten sexuellen Erektion führen kann. Abgebaut werden kann Sildenafil über die Leber oder auch über die Nieren, welche dies letztendlich über den Urin auch ausscheiden können. Wie bereits erwähnt, kann eine Ernährung mit zu viel Fett zu einer Verminderung der Wirkung von Sildenafil führen.

Zusammengefasst gehört Sildenafil zur Wirkstoffklasse der PDE-5-Hemmer. Der Wirkmechanismus bezieht sich im Großen und Ganzen auf die Hemmung des Enzyms der Phosphodiesterase-5. Sildenafil hat einen Schmelzpunkt von 187 bis 189 °C.

Wer also von Viagra, Revatio oder anderen Medikamenten mit dem Wirkstoff hört, der kann sich sicher sein, dass es sich dabei um Sildenafil handelt. Beschäftigt man sich also mit bestimmten Themen der Gesundheit oder der Krankenversicherung, so kommt man bei entsprechenden Beschwerden und Problemen immer auch auf das Thema Erektionsstörungen und damit verbunden die Möglichkeiten durch Sildenafil.