Nebenwirkungen von Sildenafil (H1)

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Grundsätzlich ist Sildenafil ein sehr wirksamer und zugleich äußerst gut verträglicher Wirkstoff. Zu Sildenafil, zum Beispiel das Medikament Viagra von Pfizer, sind nur wenige Nebenwirkungen oder unerwünschte Begleiterscheinungen bekannt. Zwar ist Sildenafil gewiss kein Wundermittel, dennoch sind die Ergebnisse und die Wirksamkeit des Arzneimittels bzw. der Medikamente unbestritten. Trotzdem kann sich das Arzneimittel von Mensch zu Mensch anders verhalten und nicht jeder verträgt es gleich gut. Dafür können unterschiedliche Symptome oder Faktoren eine Rolle spielen. Dazu gehören zum Beispiel das Alter der Patienten, das Gewicht, Medikamenten Einnahme und Dosierung, Lebensführung und Krankheiten. Im Folgenden werden deshalb einzelne mögliche Nebenwirkungen genauer unter die Lupe genommen.

Nebenwirkungen durch die Einnahme von Sildenafil

Bei der Einnahme von Sildenafil (zum Beispiel Viagra von Pfizer) sollten unterschiedliche Faktoren beachtet werden, um die bestmögliche Wirkung zu erzielen und um mögliche unerwünschte Begleiterscheinungen oder Nebenwirkungen zu vermeiden. Grundsätzlich gibt es einzelne Nebenwirkungen, die aufgrund von Erfahrungsberichten und Studien unterschiedlich häufig auftreten. Dabei lassen sich Nebenwirkungen feststellen, die Häufig oder eben auch nur gelegentlich oder selten auftreten. Dennoch muss man dazu sagen, dass es sich bei allen Nebenwirkungen keineswegs um sichere Begleiterscheinungen handelt. In allen Fällen ist es durchaus gut möglich, dass gar keine der im Folgenden aufgelisteten Nebenwirkungen oder Symptome auftreten beziehungsweise dass es zum Beispiel nur eine positive Wirkung auf den Penis hat. Es handelt sich dabei lediglich um theoretisch mögliche Begleiterscheinungen. Natürlich ist hier auch keine Garantie auf Vollständigkeit möglich. Auch Nebenwirkungen, die nicht angesprochen werden, können unter Umständen auftreten. Fragen diesbezüglich und auch zur Anwendung von Arzneimitteln können jederzeit auch an Ärzte oder Apotheker gerichtet werden.

Häufige Nebenwirkungen von Sildenafil

Im Normalfall kommt es bei der richtigen, vom Arzt oder Apotheker empfohlenen Einnahme von Sildenafil oder eben von Viagra von Pfizer zu keinen erheblichen Nebenwirkungen. Dennoch kann dies nicht immer ausgeschlossen werden. So kann es also passieren, dass dennoch unerwünschte Begleiterscheinungen auftreten. Dazu gehören vor allem Durchfall oder weitere Störungen des Verdauungstraktes. Ebenso können bei betroffenen Menschen Kopfschmerzen oder Beschwerden beziehungsweise Schmerzen an einzelnen Gliedern auftreten. Der Körper, insbesondere der Oberkörper, kann gerötet sein und ein gewisses Hitzegefühl kann auftreten. Auch zu Problemen der Augen kann die Einnahme von Sildenafil theoretisch führen. Dabei kann das Auge dahingehend beeinträchtigt werden, indem es zu einer unscharfen Sicht oder zu Doppelbildern kommt. Die Augen können außerdem gereizt sein. Darüber hinaus kann es zu Herzrasen oder letztendlich sogar zu Herzrhythmusstörungen kommen. Migräne, Zittern und nervliche Anspannung können ebenfalls unerwünschte Nebenwirkungen von Sildenafil sein. Dazu kann auch Haarausfall, Fieber oder die Zunahme von Gewicht gehören. Gerade diese Nebenwirkungen sind ein Grund dafür, warum man vor der Anwendung mit dem Arzt sprechen und sich ein Rezept ausstellen lassen sollte.

Seltene Nebenwirkungen von Sildenafil

Selbst die bereits erwähnten häufigen Nebenwirkungen treten keineswegs immer oder besonders oft auf. Es kann lediglich theoretisch dazu kommen. Neben diesen Begleiterscheinungen, kann es ebenfalls zu weitaus selteneren gelegentlichen Nebenwirkungen kommen. Hierzu gehören geringfügige Augenbeschwerden wie zum Beispiel Rötung oder Schmerzen im Auge. Auch Angina Pectoris, Herzinfarkt oder zu hoher bzw. zu niedriger Blutdruck können theoretische Nebenwirkungen von Sildenafil sein. In ganz seltenen Fällen wird Sildenafil auch mit generalisierter Tendomyopathie (GTM) in Verbindung gebracht. Allerdings ist der Bezug zu GTM umstritten. Bei weiteren Fragen zur Anwendung und Dosierung  von Arzneimitteln, können von Ärzten oder Apothekern weitere Informationen angefordert werden.

Was tun bei Nebenwirkungen?

Generell sollte die Einnahme von einer bestimmten mg Menge Sildenafil (Sildenafil Pfizer) immer mit den behandelnden Ärzten abgesprochen werden. Das verschreibungspflichtige Arzneimittel zur Behandlung von der erektilen Dysfunktion ist ohnehin nicht einfach so erhältlich. Sollten trotz Absprach der Einnahme unerwünschte Nebenwirkungen folgen, so ist es wichtig, richtig vorzugehen. Ganz grundsätzlich ist es also immer zu empfehlen, bei Begleiterscheinungen oder Nebenwirkungen den Rat des Arztes aufzusuchen. Gerade wenn man neben Sildenafil Pfizer noch andere Medikamente zu sich nimmt, ist eine ärztliche Absprache unabdinglich. Auch der Rat eines Apothekers kann jeder Zeit hinzu gezogen werden. Im besten Fall sollte man sich natürlich informieren und wichtige Informationen einholen, bevor überhaupt Nebenwirkungen auftreten können. Durch die richtige Behandlung kann man also unerwünschte Wechsel- und Nebenwirkungen vermeiden oder zumindest verringern. Deshalb ist es immer immens wichtig, einen genauen Plan mit seinem Arzt zu erarbeiten. Dafür ist es wichtig zu wissen, welchen Lebensstil man führt und welche sonstigen Medikamente eingenommen werden. Auch deshalb muss man sich zunächst informieren und sich vom Arzt ein Rezept ausstellen lassen.

Ist Sildenafil gefährlich?

Generell handelt es sich bei Sildenafil nicht um eine gefährliche Substanz. Der Wirkstoff hat mehrere positive Eigenschaften und ist für den Körper nicht nur als Potenzmittel hilfreich. Dennoch kann es, wie bereits angesprochen, auch durch die Einnahme von einer bestimmten mg Menge Sildenafil zu Nebenwirkungen kommen. In diesem Fall kann es also theoretisch schon in gewisser Weise gefährlich für den Körper sein. Gerade die gleichzeitige Einnahme von Sildenafil zusammen mit anderen Medikamenten könnte zu Problemen führen. Grundsätzlich gilt, dass man neben Sildenafil nicht gleichzeitig auch noch andere Potenzmittel einnehmen sollte, da dies zu einer falschen Wirkung führen kann. Des Weiteren sollte man Sildenafil nicht ohne Absprache mit dem Arzt mit anderen Mitteln einnehmen, die Nitrat enthalten. Diese Mittel werden zum Beispiel zur Behandlung von Angina Pectoris eingesetzt und man sollte aus diesem Grund kein Risiko bezüglich diverser Wechselwirkungen mit Sildenafil eingehen. Deshalb ist es wichtig, alle Einnahmen und Behandlungen sorgfältig von ärztlicher Seite absegnen zu lassen. Auch, aber nicht nur, wenn es Themen der erektilen Dysfunktion geht.

Sildenafil und Alkohol

Viele Menschen stellen sich häufig die Frage, ob Alkohol hilft, um sexuell erregt zu werden. Zwar kann eine gewisse Menge an Alkohol dazu führen, dass man lockerer wird und dass so auch eine Erektion besser zustande kommen kann. Letztendlich ist Alkohol aber kontraproduktiv. So weiß man durch Ergebnisse zahlreicher Studien, dass die Wirkung von Alkohol, sich negativ auf die Potenzfähigkeit und die Erektion auswirken kann. Eine zu große Menge an Alkohol, sollte man also nicht mit Sildenafil kombinieren, da die Wirkung des Arzneimittels dadurch gehemmt oder verhindert werden könnte. Des Weiteren muss natürlich darauf geachtet werden, dass die generelle Fahrtüchtigkeit durch den Konsum von Alkohol beeinflusst wird. Unabhängig von der Einnahme von Sildenafil, ist Alkohol aber ohnehin mit negativen Folgen auf das Fortpflanzungssystem eines Menschen und damit auch auf seinen Penis verbunden.

Studien zu Sildenafil und Nebenwirkungen

In Bezug auf Sildenafil und womöglich auftretende Nebenwirkungen gibt es eine Reihe an Studien.

Studie zur potenzfördernden Nebenwirkung

Sildenafil wurde im Prinzip durch eine Nebenwirkung bekannt. Auf der Suche nach einem Mittel zur Behandlung von Herzkrankheiten oder Angina Pectoris, stellte man bei vielen Studienteilnehmern fest, dass sie vermehrt Erektionen bekamen. Als sich Sildenafil zur Behandlung von Herzkrankheiten letztendlich als nicht ausreichend geeignet herausstellte, wurde es als Potenzmittel zur Verbesserung der Erektion bekannt. Diese potenzfördernde Nebenwirkung sorgte also in der besagten Studie zum Erfolg und dem letztendlichen Durchbruch des Medikaments.

Sildenafil hilft Herzmuskeln

Forscher aus Amerika haben herausgefunden, dass man einer riskanten Verdickung des Herzmuskels entgegenwirken kann. Bei einer Studie an Mäusen fanden die Forscher heraus, dass eine Therapie mit einer bestimmten mg Menge Sildenafil die Verengung der Hauptarterie und damit eine Herzhypertrophie verhindern kann.

https://www.hopkinsmedicine.org/Press_releases/2005/01_23_05.htm

PDE-5-Hemmer bei erektiler Dysfunktion

Während einer beaufsichtigten Cross-Over-Studie wurde herausgefunden, dass 72 Prozent der teilnehmenden Patienten besser mit dem entsprechenden mg Dosis des PDE-5-Hemmer zurechtkamen, als mit der gewöhnlich üblichen Bedarfsmedikation beziehungsweise bedarfsabhängigen Applikation.

https://link.springer.com/article/10.1007/s00120-009-2089-y